Der Mitmach-Aufruf um Gemeindefest ist anschaulich und richtig einladend. Ausdrücklich erwähnen könnte man auch das Sammeln von Wildfrüchten wie Brombeeren, Holunder und Kornelkirschen. Auf Holunder-Kornel-Gelee kommt jedenfalls gute Resonanz, es ist richtiges Drachenblut.
Dörte
Gott hab sie seelig, aber leider kann ich diesen Lobpreis hier nicht teilen! Bin eher schon 2x vor Augen aller schon verdroschen worden, Gemeinschaft, wenn ich das schon höre!!!
Lieber Johannes,
offensichtlich hast du mit „Gemeinschaft“ schlechte Erfahrungen gemacht.
Gott stellt sich Gemeinschaft anders vor.
Pfarrer Helmut Peters ist für Dich da, wenn Du mit ihm reden (0173 3401902) oder mailen (h.peters@bergkirche.de) magst!
Dein Bergkirchen-Homepage-Team
Liebe Bergkirche, mit allen Menschen, die Dich mit ausmachen!
Ich möchte Dir für die großartige Feier des Ostermorgens danken.
Das erste Tageslicht begann gerade, Deine bunten Glasfenster leuchten zu lassen. In Deinem Bauch, der mir oft wie große, Geborgenheit spendende Gebärmutter vorkommt, konnte man noch nichts sehen. Wir Kantoreimitglieder, vereinigt durch unsere Müdigkeit nach viel zu frühem Aufstehen, stießen an Deine Säulen und aneinander (“Entschuldigung!” – “Gleichfalls!”), bis wir uns unter der Empore sortiert hatten.
Das Hereintragen der ersten Kerze, das Anstimmen der ersten Lieder mit vom Schlaf noch ganz belegten Stimmen, die gelesenen Worte und das Licht, das sich von Mensch zu Mensch und Kerze für Kerze ausbreitete und schließlich im Tageslicht aufging, ganz zu schweigen vom aufs Liebevollste bereiteten Osterfrühstück (, an dem auch ich als Ungetaufte hätte teilnehmen dürfen) – all das hatte eine Symbolkraft, deren Gehalt ursprünglich christlich ist und doch weit über den Anlass der christlichen Feier hinausträgt!
Gestern, am Vorabend des Welt-AIDS-Tages, fand in der Bergkirche ein Gottesdienst statt, der von der AIDS-Hilfe Wiesbaden und Pfarrer Dr. Holger Saal gestaltet wurde. Ausgrenzung – dieses Thema stand eindringlich im Raum – aber auch die Erinnerung an uns alle, dass es uns gut tut, wenn wir es zulassen, uns lieben zu lassen, uns nicht selbst auszugrenzen. Im Namen des Kirchenvorstands möchte ich allen Beteiligteng sehr herzlich für diesen Gottesdient danken – für die Worte, für die Stille und für die Musik – für den Raum für Tränen und für den Zuspruch, weiter auf einem menschenzugewandten Weg zu gehen, besonders da, wo Ausgrenzung droht.
Martin Stock. 1.12.2011
Wir haben heute nochmals den Film Invictus von Clint Eastwood gesehen – unsere Kinder sind tief beeindruckt gewesen, besonders das Gedicht von William Ernest Henley, das Nelson Mandela während seiner Gefangenschaft als Schild diente und das dem Film seinen Namen gab, hat mich wieder sehr berührt:
Invictus (Unbezwungen)
Aus dieser Nacht, die mich umhüllt,
von Pol zu Pol schwarz wie das Grab,
dank ich welch immer Gottes Bild
die unbezwung’ne Seel mir gab.
Wenn grausam war des Lebens Fahrt,
habt ihr nie zucken, schrein mich sehn!
Des Schicksals Knüppel schlug mich hart -
mein blut’ger Kopf blieb aufrecht stehn!
Ob zornerfüllt, ob tränenvoll,
ob Jenseitsschrecken schon begann:
das Grauen meines Alters soll
mich furchtlos finden, jetzt und dann.
Was kümmert’s, daß der Himmel fern
und daß von Straf’ mein Buch erzähl’,
ICH bin der Herr von meinem Stern,
ICH bin der Meister meiner Seel’!
Liebes Gästebuch. Ich bin fasziniert vom Internet-Auftritt der Bergkirche. Würde gerne noch ein paar Bilder mehr sehen; wäre das möglich.
Alles Gute | Jörg
Der Mitmach-Aufruf um Gemeindefest ist anschaulich und richtig einladend. Ausdrücklich erwähnen könnte man auch das Sammeln von Wildfrüchten wie Brombeeren, Holunder und Kornelkirschen. Auf Holunder-Kornel-Gelee kommt jedenfalls gute Resonanz, es ist richtiges Drachenblut.
Dörte
Gott hab sie seelig, aber leider kann ich diesen Lobpreis hier nicht teilen! Bin eher schon 2x vor Augen aller schon verdroschen worden, Gemeinschaft, wenn ich das schon höre!!!
Lieber Johannes,
offensichtlich hast du mit „Gemeinschaft“ schlechte Erfahrungen gemacht.
Gott stellt sich Gemeinschaft anders vor.
Pfarrer Helmut Peters ist für Dich da, wenn Du mit ihm reden (0173 3401902) oder mailen (h.peters@bergkirche.de) magst!
Dein Bergkirchen-Homepage-Team
Liebe Bergkirche, mit allen Menschen, die Dich mit ausmachen!
Ich möchte Dir für die großartige Feier des Ostermorgens danken.
Das erste Tageslicht begann gerade, Deine bunten Glasfenster leuchten zu lassen. In Deinem Bauch, der mir oft wie große, Geborgenheit spendende Gebärmutter vorkommt, konnte man noch nichts sehen. Wir Kantoreimitglieder, vereinigt durch unsere Müdigkeit nach viel zu frühem Aufstehen, stießen an Deine Säulen und aneinander (“Entschuldigung!” – “Gleichfalls!”), bis wir uns unter der Empore sortiert hatten.
Das Hereintragen der ersten Kerze, das Anstimmen der ersten Lieder mit vom Schlaf noch ganz belegten Stimmen, die gelesenen Worte und das Licht, das sich von Mensch zu Mensch und Kerze für Kerze ausbreitete und schließlich im Tageslicht aufging, ganz zu schweigen vom aufs Liebevollste bereiteten Osterfrühstück (, an dem auch ich als Ungetaufte hätte teilnehmen dürfen) – all das hatte eine Symbolkraft, deren Gehalt ursprünglich christlich ist und doch weit über den Anlass der christlichen Feier hinausträgt!
Sehr sehr schöne Bilder…!
Gestern, am Vorabend des Welt-AIDS-Tages, fand in der Bergkirche ein Gottesdienst statt, der von der AIDS-Hilfe Wiesbaden und Pfarrer Dr. Holger Saal gestaltet wurde. Ausgrenzung – dieses Thema stand eindringlich im Raum – aber auch die Erinnerung an uns alle, dass es uns gut tut, wenn wir es zulassen, uns lieben zu lassen, uns nicht selbst auszugrenzen. Im Namen des Kirchenvorstands möchte ich allen Beteiligteng sehr herzlich für diesen Gottesdient danken – für die Worte, für die Stille und für die Musik – für den Raum für Tränen und für den Zuspruch, weiter auf einem menschenzugewandten Weg zu gehen, besonders da, wo Ausgrenzung droht.
Martin Stock. 1.12.2011
Wir haben heute nochmals den Film Invictus von Clint Eastwood gesehen – unsere Kinder sind tief beeindruckt gewesen, besonders das Gedicht von William Ernest Henley, das Nelson Mandela während seiner Gefangenschaft als Schild diente und das dem Film seinen Namen gab, hat mich wieder sehr berührt:
Invictus (Unbezwungen)
Aus dieser Nacht, die mich umhüllt,
von Pol zu Pol schwarz wie das Grab,
dank ich welch immer Gottes Bild
die unbezwung’ne Seel mir gab.
Wenn grausam war des Lebens Fahrt,
habt ihr nie zucken, schrein mich sehn!
Des Schicksals Knüppel schlug mich hart -
mein blut’ger Kopf blieb aufrecht stehn!
Ob zornerfüllt, ob tränenvoll,
ob Jenseitsschrecken schon begann:
das Grauen meines Alters soll
mich furchtlos finden, jetzt und dann.
Was kümmert’s, daß der Himmel fern
und daß von Straf’ mein Buch erzähl’,
ICH bin der Herr von meinem Stern,
ICH bin der Meister meiner Seel’!
Hallo, Bergkirche,
mir gefallen die Bilder von Dir wunderbar! Und dass es jetzt ein so schönes Gästebuch gibt!
Liebes Gästebuch. Ich bin fasziniert vom Internet-Auftritt der Bergkirche. Würde gerne noch ein paar Bilder mehr sehen; wäre das möglich.
Alles Gute | Jörg