Von Gottvertrauen und blindem Gehorsam

 

Abendgottesdienst am 2. April 2017 um 17 Uhr

Pfarrer Helmut Peters predigt über eine der spannendsten Geschichten der Bibel.

Isaak, Bergkirchenaltar

„Hier ist das Holz. Wo aber ist das Opfertier?“ Isaak auf dem Weg zum Brandopfer auf dem Berg

Von Gottvertrauen und blindem Gehorsam.

Sie gehört zu den spannendsten Geschichten der Bibel. Die Opferung Isaaks. Dabei opfert der Vater Abraham seinen Sohn Isaak gar nicht. Ein Engel verhindert diese Bluttat. Schon die Überschrift über die Geschichte im 1. Buch Mose 22 ist also irreführend.
Pfarrer Helmut Peters macht in seiner Predigt noch weitere überraschende Entdeckungen. Dabei geht er auch der Frage nach, ob Gott tatsächlich von uns Menschen so grausame Dinge fordert, wie dass ein Vater seinen geliebten Sohn abschlachten soll? Und ist es nicht derselbe Gott, der seinen eigenen geliebten Sohn opfert? Ist das der Gott, an den Christen glauben?
Die Predigt entlarvt ein folgenschweres Missverständnis und findet einen neuen Zugang zu der alten verstörenden Geschichte.
 
Am 2.4. findet kein 10-Uhr-Gottesdienst statt!
 

English worship

2. April 2017 | 12 UhrDaalen_1400
mit Pfarrerin Rosalind Gnatt

Oboist André van Daalen vom Hessischen Staatstheater-Orchester ist zu Gast mit Projekt-Organist Dirk Putzek.

 

Nachtklänge I

Freitag | 31. März 2017 | 21.00 Uhrnachtklaenge-i-bergkirche-rosette
Nachtklänge I

In diesem Jahr bieten wir ein neues Konzertformat an: Die „Nachtklänge“ laden am Abend ein, zur Ruhe zu kommen und die Woche mit 45 Minuten guter Musik ausklingen zu lassen. Ein Gedicht oder ein kurzer Text lenken den Blick auf das Wochenende. Im Mittelpunkt der ersten „Nachtklänge“ steht, gespielt von Bergkirchenkantor Christian Pfeifer an der Orgel, die Partita „Sei gegrüßet, Jesu gütig“ von Johann Sebastian Bach.
Außerdem spielt die Flötistin Alexandra Kraus Werke von A. Corelli und J. van Eyck.
Die Texte liest Pfarrer Martin Fromme.

Luther und die Folgen für die Musik

Sonntag | 26. März 2017 | 17.00 Uhrluther-klein
Luther und die Folgen für die Musik
Ein Orgelkonzert zum Reformationsjahr

Luther hat etliche Lieder getextet und bei manchen die Melodien geschaffen oder aus früheren Quellen aufbereitet. Viele dieser Lieder sind von Komponisten aus zahlreichen Epochen aufgegriffen und zu Partiten, Variationen oder Suiten verarbeitet worden. Klaus Uwe Ludwig hat vier solcher Kompositionen ausgewählt und zu einem spannenden Programm zusammengestellt.
»Vater unser – Neun Strophen für Orgel« nennt der Lübecker Manfred Kluge sein Werk über das Gebetslied. Mit einer Tonsprache, die an Olivier Messiaen erinnert, interpretiert er jede der neun Strophen des Lieds und gewinnt eine mannigfaltige Auslegung des Luther-Textes. Felix Mendelssohn Bartholdy schöpft in seiner Sechsten Orgelsonate d-Moll auch aus dem »Vaterunser«-Lied. Nach der Vorstellung des Chorals, nach einigen, recht unterschiedlichen, mal sanften, mal virtuos zupackenden Variationen folgt eine ruhige Fuge mit deutlichen Anklängen an die Luther-Melodie und als Finale eine besinnliche Betrachtung – jetzt von Moll nach Dur gewendet.
Luthers Lied über das Glaubensbekenntnis »Wir glauben all an einen Gott« ist Grundlage einer Partita von Helmut Bornefeld. In drei Sätzen folgt er den drei Artikeln des »Credo«, wie sie Luther in seinem Lied bereimt hat. Einer virtuosen Toccata schließt sich eine besinnliche Betrachtung mit tief empfundenen Koloraturen an. Die Fuge gibt sich wieder aufregend und ungestüm und lässt die Melodie triumphierend aufleuchten.
»Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist« ist eine Melodie, die Luther aus einem alten Hymnus (»Veni Creator Spiritus«) gewonnen hat. Diese gregorianische Quelle verbindet Maurice Duruflé mit ungeahnten, fast impressionistischen Farben und dem typischen Gestus französischer Orgelromantik, eine ungewöhnliche Kombination mit absolut mitreißendem Schwung.

Der Eintritt ist frei, der Spendenerlös dient der weiteren Finanzierung der Orgelrenovierung.

Dinner Church

Sonntag | 12. März 2017 | 18 Uhr
Dinner Church

Dinner Church in the community house kitchen. Main dish is served. Please bring a side-dish to share!

dinnerchurch_together2016Das ist ein neuer Name für ein altes Konzept – sogar das allerälteste Kirchenkonzept! Die ersten Gemeinden trafen sich 300 Jahren bevor es überhaupt eine Kirche gab. Sie waren verfolgt; ständig im Gefahr. Es gab kein Muster für diese frühste Christen. Um miteinander sein zu können, um Glauben und Freundschaft zu bauen und Hoffnung zu teilen, haben sie sich heimlich in den Häusern von den Schwestern und Brüdern in Christus getroffen. Sie saßen zusammen am Tisch. Das zusammen essen und trinken, singen und beten, diskutieren und auch argumentieren, hat Kirchengemeinden gebaut.

Wir Teilnehmer in dem English Community Outreach Project werden einmal im Monat am Tisch miteinander Gottes Güte, Gottes Dienst, feiern, in dem Geist der ersten Gemeinden. Es wird auch gesungen und gebetet, Abendmal am Tisch gefeiert, Texte und Ideen diskutiert. Ein Hauptgericht wird vorher gekocht; wir werden zusammen den Tisch decken und nachher aufräumen. Teilnehmer sind gebeten, etwas mitzubringen – Salat, Gemüse, Käse, Brot, Kuchen – was immer man will. Ob man etwas bringt oder nicht – alle sind eingeladen.

Wir werden uns in der Küche im Gemeindehaus um 18.Uhr treffen. Der nächste Dinner Church:  12.3.17.

Der Zeitplan für Dinner Church steht hauptsächlich auf den 2ten Sonntag Abend im Monat. Ausnahmen aufgrund besonderer Veranstaltungen und Feiertage werden im Gottesdienst angekündigt.  Pfarrerin Rosalind Gnatt ist für Ihre Fragen per email (r.gnatt@bergkirche.de) oder Telefon (01525 3900262) zu erreichen.