Johannespassion BWV 245

Samstag · 17. März 2018 · 19.30 Uhr
Johann Sebastian Bach: Johannespassion BWV 245

Wie mögen die Besucher der Vesper am Karfreitag 1724 in der Leipziger Nicolaikirche reagiert haben? Johann Sebastian Bach war nach seiner Übersiedelung von Weimar nach Leipzig zum ersten Mal verantwortlich für die musikalische Gestaltung dieses Gottesdienstes und präsentierte seine Johannespassion. Heute wissen wir, dass diese Musik im musikalischen Ausdeuten der Passionsgeschichte einen einzigartigen Höhepunkt markiert.

Agnes Kovacs, Sopran
Nicole Pieper, Alt
Joachim Streckfuß, Tenorarien und Evangelist
Markus Flaig, Bassarien
Stefan Keylwerth, Bass Jesusworte
Kantorei der Bergkirche
Barockorchester capella montana (mit historischem Instrumentarium)
Leitung: Christian Pfeifer

Karten: 12 bis 30 Euro

 

 

Vitae der Solisten:

Die Sopranistin Agnes Kovacs wurde in Budapest geboren und stammt aus einer Musikerfamilie. bitte weiterlesen

Die Kunst des Scheiterns

Freitag, 16. Februar 19.00 Uhr, Bergkirche

Das „Scheitern“ in der Literatur (Lesung) aus Konstantin Wecker „Die Kunst des Scheiterns: Tausend unmögliche Wege, das Glück zu finden“ und „Die Schönheit des Scheiterns: Kleine Philosophie der Niederlage“ von Charles Pepin.

Gottesdienst zum Sonntag Invokavit

Gottesdienst zum Sonntag Invokavit
am 18.2.2018 um 10 Uhr

Und führe uns nicht in Versuchung …

Versuchung Jesu Luis Rauschhuber, Zeichnung 1964

Versuchung Jesu – Luis Rauschhuber, Zeichnung 1964

Muss die Vaterunserbitte umformuliert werden, wie das Papst Franzikus fordert?
Der himmlische Vater führe niemanden in Versuchung. So sei die Bitte missverständlich.

Was aber sagt die Bibel? Und was meint Jesus überhaupt mit Versuchung?
Pfarrer Helmut Peters geht in seiner Predigt zum Beginn der Passionszeit diesen Fragen nach.

Das Evangelium zum Sonntag Invokavit handelt von der Versuchung Jesu.

Und führe uns nicht in Versuchung

ein Unterrichtsgespräch aus der Religionsstunde in der Johannes-Maass- Schule, gemailt zur Predigtvorbereitung zum 18.2.2018 an Pfarrer Helmut Peters

Religionslehrerin:
Nach einigem Hin-und-Herüberlegen mit allen, meldet sich dann ein schlaues Kerlchen (3.Klasse): Also, Versuchung, das ist so: Man nimmt sich vor, gleich nach den Hausaufgaben Gitarre zu üben. Und dann geht man in sein Zimmer und nimmt die Gitarre, aber dann guckt man einfach mal so aus dem Fenster und da sieht man dann, wie die Freunde oder die Nachbarn oder so draußen Fußball spielen. Und wenn man ja selbst auch so gerne Fußball spielt, dann geht es total schwer, dass man dann Gitarre übt und nicht zu denen rausgeht und einfach mitspielt. Aber wenn man dann rausgeht und mitspielt und Spaß hat, dann hat man ja abends ein schlechtes Gewissen, wenn man nicht geübt hat. Und dann bitten wir Gott, dass er uns nicht in Versuchung führt.

Ich: Das heißt, Gott soll machen, dass die Kinder woanders Fußball spielen, wo du es nicht siehst?

Er: Neiiiiiiiin, Quatsch! Gott will ja auch, dass die Spaß haben. Der will ja, dass es allen gut geht. Also Gott soll helfen, dass ich es schaffe, Gitarre zu üben, weil ich mir das ja vorgenommen habe. Und wenn ich was mache, was ich mir vorgenommen habe, dann gehts mir ja hinterher auch gut. Und dann kann man ja immer noch Fußball spielen.

Ich: Kannst du es nochmal ohne das Fußball-Beispiel sagen? Was heißt „Führe uns nicht in Versuchung“?

Er: Dass Gott uns helfen soll, dass wir alles machen, was wir machen müssen oder halt, was wir uns vornehmen und dass man eben auch mal zu was „nein“ sagen kann!

In diesem Sinne: frohes Predigen morgen und herzliche Grüße,
von der Relilehrerin

O weiter, stiller Friede – Sopran und Orgel

Sonntag · 18. Februar 2018 · 17.00 Uhr
O weiter, stiller Friede – Sopran und Orgel

Im Mittelpunkt des Konzertes stehen die „Vier letzten Lieder“ von Richard Strauss. Abschied und Tod waren die zentralen Themen, als der Komponist nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs an seinen letzten Werken arbeitete. Daneben erklingt Psalm 1, „Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen“, von Sigfrid Karg-Elert, der den spannungsgeladenen Psalmtext bildhaft ausdeutet und die dramatischen wie tröstenden Stellen in aufgewühlt-spannenden Schilderungen vertont. Neben diesen beiden Werken für Sopran und Orgel stehen das „Zwischenspiel aus der Oper Notre Dame“ von Franz Schmidt und das „Siegfried-Idyll“ von Richard Wagner auf dem Programm. Es singt die Schweizer Sopranistin Claudia Grundmann. An der renovierten Bergkirchen-Orgel spielt Klaus Uwe Ludwig. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Aschermittwoch der Künste

Aschermittwoch der Künste in der Bergkirche Wiesbaden

„Die Frage des Scheiterns“ – Uta Grün – Objekte!

Mittwoch, 14. Februar 19.00 Uhr

Drei Engel: Auf dem Boden kauernde Engel, die einen zerschundenen Rücken haben.Die Künstlerin Uta Grün widmet sich in ihrem Werk dem Thema „Scheitern“, also dem Nichterreichen dessen, was es zu erreichen gilt! Eine spannende Weltsicht zu Beginn der Passionszeit, in der wir auf manches verzichten, manches anders machen und uns auf den Tod und die Auferstehung Christi vorbereiten.
Presseinfo Uta Grün

Das Thema des Scheiterns ist in aller Munde, sei es bei der Regierungsbildung, in der Flüchtlingsfrage, bei der Integration, der Inklusion an den Schulen etc. In einer Ausstellung und zwei weiteren Veranstaltungen soll dem Thema des Scheiterns Theologisch, Künstlerisch und Philosophisch nachgegangen werden. Ist es wirklich so schlimm, das Scheitern? Ist es nicht nur eine Form der Wirklichkeitswahrnehmung, die auch ganz anders gedeutet werden kann? Die lutherische Unterscheidung von „Gesetz und Evangelium“ könnte hier einen Klärungsbeitrag leisten.

Wir bereiten uns in der Passionszeit auf Karfreitag und Ostern vor. Ist Jesus am Kreuz gescheitert, oder ist das Kreuz die Erlösung? Lassen Sie uns dieser Frage gemeinsam nachgehen, inspiriert durch die Kunstwerke von Uta Grün. Die Künstlerin wird anwesend sein.

Den dazu passenden musikalischen Rahmen werden Pfarrerin Rosalind Gnatt und Julia Palmova, Pianistin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden mit „Sterbeliedern“ beitragen. Sterbelieder können Lieder vom Leben sein, hören Sie genau hin.

Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün Bergkirche 14.02.18, Aschermittwoch der Künste -  Uta Grün javascript gallery slideshow freeby VisualLightBox.com v6.1

Noch tiefer in das Thema können Sie einsteigen mit zwei weiteren Veranstaltungen:

Donnerstag, 15. Februar 19.00Uhr: Bibliolog (1. Kön. 19,1-13 – Elia am Horeb) – Eine dramaturgisches Hineingehen in eine Bibelgeschichte vom Scheitern.

Freitag, 16. Februar 19.00: Das „Scheitern“ in der Literatur (Lesung): Konstantin Wecker „Die Kunst des Scheiterns: Tausend unmögliche Wege, das Glück zu finden“ und „Die Schönheit des Scheiterns: Kleine Philosophie der Niederlage“ von Charles Pepin.

Fastnachtspredigt am 11. Februar