Konzerte

Jahresprogramm-2017-webWir senden Ihnen gerne unser jährlich erscheinendes Jahresprogramm unserer Kirchenmusik zu. Bitte melden Sie sich telefonisch unter 0611/ 52 43 00 oder senden sie uns eine E-Mail (kirchenmusik@bergkirche.de).Das neue Jahresprogramm 2018 erscheint Anfang Januar.

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Aktuelle Konzerte


Liebe Freunde der Bergkirchenmusik

Im vergangenen Jahr haben wir eingehend den Klang der neu renovierten Orgel genossen. In vielen Gottesdiensten und Konzerten hat sie ihre exzellente klangliche Qualität unter Beweis gestellt und Zuhörer und Musizierende erfreut und inspiriert. Auch im neuen Jahr wird unsere Königin in zahlreichen Konzerten im Mittelpunkt stehen. Sehr herzlich danken möchten wir allen Helferinnen und Helfern, die im vergangenen Jahr dazu beigetragen haben, das große Projekt weiter zu finanzieren. Gut die Hälfte der Wegstrecke ist geschafft! Im Dezember zeigte das Spendenbarometer ca. 155.000 Euro. Wir sind dankbar, wenn Sie auch weiterhin helfen.

Die Bergkirchenkantorei präsentiert in der Passionszeit Johann Sebastian Bachs „Johannespassion“  und am ersten Adventswochenende das „Weihnachtsoratorium“; dieses nachmittags auch als Familienkonzert für Kinder ab fünf Jahren. Im Sommer gestaltet die Kantorei ein klangvolles Chor- und Orgelkonzert mit Werken von Duruflé, Schubert und Pärt. Auch zahlreiche interessante Kammerkonzerte stehen auf dem Programm. Besonders möchte ich die Musik der „Nachtklänge“ erwähnen. Viermal im Jahr freitags um 21 Uhr erwarten Sie spannende Programme. Hier begegnet man Saxophon, Jazz und Celloensemble. Dabei tritt die Orgel auch in Dialog mit den musikalischen Gästen.

Wir wünschen Ihnen interessante und anregende musikalische Begegnungen in der Bergkirche und würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Mit herzlichen Grüßen Ihr Christian Pfeifer


Sonntag · 18. Februar 2018 · 17.00 Uhr
O weiter, stiller Friede – Sopran und Orgel

Im Mittelpunkt des Konzertes stehen die „Vier letzten Lieder“ von Richard Strauss. Abschied und Tod waren die zentralen Themen, als der Komponist nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs an seinen letzten Werken arbeitete. Daneben erklingt Psalm 1, „Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen“, von Sigfrid Karg-Elert, der den spannungsgeladenen Psalmtext bildhaft ausdeutet und die dramatischen wie tröstenden Stellen in aufgewühlt-spannenden Schilderungen vertont. Neben diesen beiden Werken für Sopran und Orgel stehen das „Zwischenspiel aus der Oper Notre Dame“ von Franz Schmidt und das „Siegfried-Idyll“ von Richard Wagner auf dem Programm. Es singt die Schweizer Sopranistin Claudia Grundmann. An der renovierten Bergkirchen-Orgel spielt Klaus Uwe Ludwig. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Irrtümlicher Weise wurde im gedruckten Jahresprogramm die falsche Uhrzeit genannt. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.


Samstag · 17. März 2018 · 19.30 Uhr
Johann Sebastian Bach: Johannespassion BWV 245

Wie mögen die Besucher der Vesper am Karfreitag 1724 in der Leipziger Nicolaikirche reagiert haben? Johann Sebastian Bach war nach seiner Übersiedelung von Weimar nach Leipzig zum ersten Mal verantwortlich für die musikalische Gestaltung dieses Gottesdienstes und präsentierte seine Johannespassion. Heute wissen wir, dass diese Musik im musikalischen Ausdeuten der Passionsgeschichte einen einzigartigen Höhepunkt markiert.

Agnes Kovacs, Sopran
Nicole Pieper, Alt
Joachim Streckfuß, Tenorarien und Evangelist
Markus Flaig, Bassarien
Stefan Keylwerth, Bass Jesusworte
Kantorei der Bergkirche
Barockorchester capella montana (mit historischem Instrumentarium)
Leitung: Christian Pfeifer

Karten: 12 bis 30 Euro

 

 

Die Sopranistin Agnes Kovacs wurde in Budapest geboren und stammt aus einer Musikerfamilie. Nach einem Studium an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest im Fach Dirigieren, das sie mit Auszeichnung abschloss, studierte sie Gesang bei Heidrun Kordes an der Hochschule für Musik in Frankfurt.  Sie arbeitete mit Dirigenten wie Howard Armann, Ivan Fischer, Nicolas McGegan, Helmuth Rilling, Michael Schneider und György Vashegyi zusammen. Sie musizierte mit Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin, Balthasar Neumann Ensemble, NDR Sinfonieorchester, MDR Sinfonieorchester und dem Orfeo Orchester Budapest. Gastengagements führten die Sopranistin bereits zu namhaften Festivals wie dem Musikfest Berlin, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und zum Budapester Frühlingsfestival. In 2015 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als Second Woman in Purcells „Dido und Aeneas“ unter der musikalischen Leitung von Thomas Hengelbrock.

Die Altistin Nicole Pieper studierte an der Hochschule für Musik in Detmold bei den Professoren Gerhild Romberger und Thomas Quasthoff. Private Studien bei Caroline Stein sowie Meisterkurse bei Juliane Banse, Christa Ludwig, Dietrich Fischer-Dieskau, Cord Garben und Christoph Prégardien gaben ihr wichtige Impulse. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Sie mit Kammersänger Harald Stamm. Nicole Pieper ist Gewinnerin des Landeswettbewerbes für Gesang in Nordrhein-Westfalen und war Finalistin des Bundeswettbewerbes in Berlin. Zahlreiche Engagements führten sie in renommierte Konzertsäle Europas, Russlands und Südamerikas, so z.B. in das Gewandhaus zu Leipzig, das Festspielhaus Baden-Baden, die Alte Oper Frankfurt, die Philharmonie in St. Petersburg und Danzig, die Hamburger Laeiszhalle, in die Staatsoper Hannover und zu internationalen Festivals wie dem Bachfest Leipzig, dem MDR Musiksommer und den Brühler Schlosskonzerten. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Olof Bomann, Ariel Zuckermann, Howard Arman, Andreas Spering, Jun Märkl, Christian Kabitz und Benjamin Reiners zusammen. Ihre Konzertaktivität umfasst zahlreiche Auftritte mit namhaften Klangkörpern wie dem MDR Sinfonieorchester, dem State Hermitage Orchestra, dem Niedersächsischen Staatsorchester, dem Thomanerchor Leipzig, der Baltischen Philharmonie Danzig, den Hofer Symphonikern, dem Kölner Kammerorchester und Kölner Bach-Verein. Nicole Pieper wirkte bei zahlreichen Rundfunkproduktionen mit (u.a. NDR, MDR, SWR, WDR, ORF).

Der Tenor Joachim Streckfuß wurde in Tuttlingen/Baden-Württemberg geboren. Nach einem Gesangspädagogikstudium in Freiburg im Breisgau bei Angela Nick führte er sein Studium in der Klasse von Robert Schunk an den Musikhochschulen Köln und Aachen fort, das er 2010 mit Auszeichnung abschloss. Danach folgte ein Aufbaustudium im Fach Historische Interpretationspraxis an der Musikhochschule Frankfurt bei Bertold Possemeyer. Weitere Impulse erhält er durch Zusammenarbeit mit Hartmut Singer und verschiedene Meisterkurse, u.a. bei Kristina Laki und Peter Schreier. Joachim Streckfuß geht einer regen Konzerttätigkeit nach, die ihn zu Engagements im In- und Ausland führen. Er konzertierte unter anderem bei der Ruhrtriennale, dem Festival RheinVokal, dem Bodenseefestival, den Festivals für Alte Musik in Barcelona und Utrecht und dem White-Light-Festival in New York. Dabei umfasst sein Repertoire die großen Oratorien von Barock bis Moderne ebenso wie unbekanntere Werke sowie früheste und zeitgenössische Musik. Seine besondere Liebe zur lebendig historischen Aufführungspraxis spiegelt sich in der Zusammenarbeit mit Ensembles wie Concerto Köln, La Stagione Frankfurt (Michael Schneider), Das kleine Konzert (Hermann Max), Das neue Orchester (Christoph Spering), Johann-Rosenmüller-Ensemble (Arno Paduch), Die Kölner Akademie (Michael Alexander Willens), Les Cornets noirs Basel, Ars antiqua Austria, L’arpa festante oder Elbipolis Barockorchester Hamburg wider, die auch in Rundfunk- und Tonträgeraufnahmen dokumentiert ist. Auf der Opernbühne stand Joachim Streckfuß unter anderem mit dem szenischen Liederabend „Winter.Reise.Lenz“, Joseph Haydns „Il mondo della luna“ am Theater Aachen und Alessandro Stradellas „San Giovannni Battista“ beim Rheingau-Musik-Festival. Neben seinen solistischen Aufgaben ist Joachim Streckfuß seit 2012 festes Ensemblemitglied des WDR-Rundfunkchores Köln.

Der Bariton Stefan Keylwerth wurde in Mainz geboren. Er erhielt bereits früh Klavier- und Gesangsunterricht. Seine Mitgliedschaft in der, von Joshard Daus geleiteten, EuropaChorAkademie führte ihn schon vor Beginn seiner Gesangsausbildung auf internationale Bühnen und ermöglichte ihm die Arbeit mit bedeutenden Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Wladimir Jurowski, Christoph Poppen und Sylvain Cambreling. Im Wintersemester 2010 nahm Stefan Keylwerth schließlich seine künstlerische Ausbildung im Studium Gesang/Konzertklasse am Mainzer Peter-Cornelius-Konservatorium bei Joachim Keuper auf und ist seitdem regelmäßig mit Opernpartien des lyrischen Baritonfachs zu hören. Im November 2013 sang er mit großem Erfolg die Titelpartie in Felix Mendelssohns Oratorium Elias im Wiesbadener Kurhaus unter der Leitung von Johannes Püschel. Stefan Keylwerth absolvierte zahlreiche Meisterkurse u. a. bei Judith Lindenbaum und Prof. Thomas Heyer (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main), dem er entscheidende musikalische Impulse verdankt. Stefan Keylwerth ist festes Ensemblemitglied des Kammerchors Rheinland-Pfalz und tritt bei dessen Konzerten immer wieder solistisch in Erscheinung. Regelmäßige Auftritte im Konzertfach und die Gestaltung von Liederabenden runden die Tätigkeit des jungen Baritons ab und bilden neben dem Operngenre eine wichtige Sparte seiner künstlerischen Arbeit.

Markus Flaig kam über die Orgel zur Musik und über ein Schul- und Kirchenmusikstudium zum Gesang. In Horb am Neckar geboren, studierte er bei Prof. Beata Heuer-Christen in Freiburg und bei Prof. Berthold Possemeyer in Frankfurt am Main; seit einigen Jahren arbeitet er mit Carol Meyer-Bruetting. Konzertreisen führten den Bassbariton durch ganz Europa, nach Kolumbien, Mexiko und Korea sowie nach Japan für eine Tournee unter Masaaki Suzuki, zuletzt nach Brasilien, Uruguay und Argentinien für Aufführungen der h-moll-Messe mit dem Thomanerchor Leipzig. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen unter Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Hermann Max und Konrad Junghänel zeugen von seinem breit gefächerten Repertoire. Es reicht von der Renaissance über die Oratorien aus Barock, Klassik und Romantik bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten. 2004 wurde Markus Flaig Preisträger des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs Leipzig. Mit dem Ensemble Alta Ripa hat er für die edition chrismon sein erstes Solo-Album eingespielt mit Kantaten von Bach ( BWV 82), Telemann und Graupner. Bereits während seines Kirchenmusikstudiums erhielt er einen ersten Gastvertrag an den Städtischen Bühnen Freiburg für die Partie des Azarias in Benjamin Brittens Kirchenparabel „The burning fiery furnace“. Seither war er in Opern von Strauss, Schwehr, Monteverdi, Purcell und Rameau auf den Bühnen von Baden-Baden, Schwetzingen, Bayreuth, Hannover und Frankfurt zu sehen, aber auch in Wiederentdeckungen lange vergessener Opern wie “ Il marito indolente“ des Mozart-Zeitgenossen Joseph Schuster oder „Sardanapalus“ von Christian Ludwig Boxberg. Seit 1997 erarbeitet er sich mit dem Pianisten Jörg Schweinbenz ein umfangreiches Liedrepertoire, wobei die Lieder Hugo Wolfs eine zentrale Rolle spielen.


Freitag · 23. März 2018 · 21.00 Uhr
Nachtklänge I
– Orgel

Die „Nachtklänge“ laden am Abend ein, zur Ruhe zu kommen und die Woche mit guter Musik ausklingen zu lassen. Ein Gedicht oder ein kurzer Text lenkt den Blick auf das Wochenende. Im Mittelpunkt der ersten „Nachtklänge“ in diesem Jahr steht, gespielt von Bergkirchenkantor Christian Pfeifer an der Orgel, die Partita „Sei gegrüßet, Jesu gütig“ von Johann Sebastian Bach. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Orgelrenovierung wird gebeten.

Irrtümlicher Weise wurde im gedruckten Jahresprogramm die falsche Uhrzeit genannt. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.


Sonntag · 15. April 2018 · 17.00 Uhr
Verstimbte Saiten 
                  

Das Barockensemble Incontro präsentiert ein Programm mit Musik aus dem 17. Jahrhundert, in der der heute gültige „Instrumentenkanon“ noch dabei war, sich zu entwickeln. Die Instrumentenbauer erfanden fortwährend neue Instrumente oder verfeinerten die herkömmlichen. Die Komponisten wiederum griffen jede Neuerung begierig auf und komponierten Stücke für die neuen Instrumente und testeten deren Grenzen aus. Mit Heinrich Ignaz Franz Bibers Partita erklingt ein großes Werk für die damals gerade erfundene „Viola d’amore“, aber auch Kompositionen für „herkömmliche“ Violinen sowie ein extravagantes Stück mit „verstimbten“ Saiten von Johann Heinrich Schmelzer. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für das neue Konzertcembalo wird gebeten.

Barockensemble Incontro
Julia Huber, Barockvioline und Viola d’Amore
Silke Volk, Barockvioline und Viola d’Amore
Daniela Wartenberg, Barockvioloncello
Christian Pfeifer, Cembalo und Truhenorgel


Bergkirchenfest
Christi Himmelfahrt
10. Mai 2018 · 17.00 Uhr
Die Konferenz der Tiere

Die Tiere der Welt haben genug von den nie endenden Kriegen der Menschen. Weil sie die Kinder der Menschen gern haben, wollen sie ihnen zuliebe etwas unternehmen. Und so berufen sie eine Konferenz aller Tiere ein. Sie beschließen, die Kinder zu entführen, um so die Erwachsenen zu Glück und Frieden zu zwingen. Erich Kästners satirische Utopie als äußerst klangschönes und spannendes Orgelkonzert von Christiane Michel-Ostertun, dem nicht nur Kinder fasziniert lauschen werden. Helmut Peters, Sprecher, und Christian Pfeifer, Orgel. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die renovierte Orgel wird gebeten.


Sonntag · 13. Mai 2018 · 17.00 Uhr
Claude Debussy und seine bewegte Zeit

Der 100. Todestag des großen französischen Komponisten (1862–1918), dem Erfinder des Impressionismus in der Musik, ist Anlass, ihn in seinen Werken vorzustellen und andere Komponisten seiner Zeit ebenfalls zu Wort bzw. zu Ton kommen zu lassen. Dabei entsteht ein dramatisches Spannungsfeld, da die musikalische Kultur um 1900 weiträumig in mehreren, jedoch äußerst unterschiedlichen Schichten verläuft. Klaus Uwe Ludwig nimmt sich dieser Herausforderung an und spielt am Flügel der Bergkirche dieses außergewöhnliche Konzert. Das Benefizkonzert für die restaurierte Orgel findet im Gemeindesaal statt.


Pfingstsonntag · 20. Mai 2018 · 17.00 Uhr
Johann Sebastian Bach: Orgelmesse

Der „Dritte Teil der Clavier-Übung“ enthält die sogenannte „Orgelmesse“, eine Sammlung von Orgelkompositionen für den evangelischen Gottesdienst, die Bach in der Tradition französischer Kollegen zusammengestellt hat. Diese waren allerdings katholisch. Bach hat ein lutherisches Pendant zu den französischen Orgelmessen geschaffen, die auf gregorianischen Chorälen basieren. Zum 200. Jahrestag der Einführung der Reformation in Leipzig, im Jahr 1739 ließ er es im Selbstverlag drucken. Stefan Göttelmann, Dozent an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg, interpretiert diesen Meilenstein der Orgelliteratur. Die Kantorei-Schola singt zum besseren Verständnis vor den Choralbearbeitungen die betreffenden Choräle. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die renovierte Orgel wird gebeten.


Samstag · 9. Juni 2018 · 19.30 Uhr
Maurice Duruflé: Missa cum Jubilo

Maurice Duruflés 1966 entstandene „Missa cum Jubilo“ für Bariton, Männerstimmen und Orgel sowie Franz Schuberts „Psalm 23“ für Frauenchor und Orgel stehen im Mittelpunkt dieses Konzertes. Natürlich ist die Kantorei aber auch als gemischter Chor zu hören: Arvo Pärts „Da pacem Domino“ erklingt in einer kreisrunden Choraufstellung. Das Publikum genießt mitten im Chor sitzend einen faszinierenden Raumklang.

Florian Küppers, Bariton
Klaus Uwe Ludwig, Orgel
Kantorei der Bergkirche
Leitung: Christian Pfeifer

Karten: 15 (ermäßigt 10) Euro unter www.Bergkirche.de


Sonntag · 17. Juni 2018 · 17.00 Uhr
Aus Böhmens Hain und Flur

Als „musikalisches Königreich“ wurde Böhmen schon von Zeitgenossen im 18. Jahrhundert bezeichnet, nicht zuletzt wegen der großen Anzahl Musiker, die dort hervorragend ausgebildet wurden, aber kein Auskommen fanden und somit in die Welt ziehen mussten. So prägten diese Künstler über viele Jahre das internationale Konzertleben, galten als große Virtuosen, berühmte Komponisten und wegweisende Pädagogen. Das Trio Fortepiano begibt sich mit Musik von A. Gyrowetz, L. A. Kozeluch und J. L. Dussek auf Spurensuche in diese musikalische Welt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.


Freitag · 29. Juni 2018 · 21.00 UhrDas Cello-Ensemble HansoriCelli wurde von Mitgliedern des Hessischen Staatsorchesters gegründet. Der Name des Ensembles geht auf den koreanischen Begriff „Han-Sori“ zurück, was im Deutschen am besten mit dem Wort „Einklang“ zu übersetzen ist. Das Repertoire des Ensembles bietet ein breites Spektrum an Werken, beginnend in der frühen Barockzeit bis hin zur späten Romantik und Moderne. Gespielt werden sowohl Originalwerke als auch Bearbeitungen, die zum Teil eigens vom und für das Ensemble HansoriCelli transkribiert wurden. Mit Christian Pfeifer an der Steinmeyer-Orgel können Sie die außergewöhnliche Klangkombination Orgel und Cello-Ensemble erleben.
Nachtklänge II –  HansoriCelli

Das Cello-Ensemble HansoriCelli wurde von Mitgliedern des Hessischen Staatsorchesters gegründet. Der Name des Ensembles geht auf den koreanischen Begriff „Han-Sori“ zurück, was im Deutschen am besten mit dem Wort „Einklang“ zu übersetzen ist. Das Repertoire des Ensembles bietet ein breites Spektrum an Werken, beginnend in der frühen Barockzeit bis hin zur späten Romantik und Moderne. Gespielt werden sowohl Originalwerke als auch Bearbeitungen, die zum Teil eigens vom und für das Ensemble HansoriCelli transkribiert wurden. Mit Christian Pfeifer an der Steinmeyer-Orgel können Sie die außergewöhnliche Klangkombination Orgel und Cello-Ensemble erleben.

Irrtümlicher Weise wurde im gedruckten Jahresprogramm die falsche Uhrzeit genannt. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.


Sonntag · 26. August 2018 · 17.00 Uhr
Musikerfamilie Bach

Weit mehr als hundert Jahre hat die Musikerfamilie Bach in Mitteldeutschland den Arbeitsmarkt für Organisten und Stadtpfeifer, Hofmusiker und Chorleiter dominiert. Sie hat Generationen von Klangzauberern, Kirchenmusikern und Komponisten hervorgebracht, ein weit verzweigter und subtil verästelter Großclan. Das Barockensemble Incontro mit Julia Huber (Barockvioline), Daniela Wartenberg (Barockvioloncello) und Christian Pfeifer (Cembalo und Truhenorgel) spielt ein Programm aus diesem Umfeld, bei dem natürlich auch Johann Sebastian Bach nicht fehlen darf. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für das neue Konzertcembalo wird gebeten.


Sonntag · 16. September 2018 · 17.00 Uhr
Olivier Messiaen: La Nativité du Seigneur

Klaus Uwe Ludwig spielt an der von Claudius Winterhalter restaurierten Steinmeyer-Orgel den berühmtesten Zyklus des großen Franzosen zu dessen 110. Todestag. In farbigen Bildern schildert der Komponist Szenen aus dem Leben Jesu (Geburt, Passion, Ausblick in die Ewigkeit) und verbindet diese Themen mit allgemeinen Gedanken über das Leben der Kinder Gottes. Dieser Zyklus ist nicht nur ein musikalischer Höhepunkt in der Musik des 20. Jahrhunderts, er ist auch epochemachend und stilbildend für die musikalische Sprache, wie sie Messiaen nach Anfängen bei Liszt, Chopin und Skrjabin weiterentwickelte und zu einem einzigartigen Höhepunkt brachte. Benefizkonzert für die restaurierte Orgel.


Freitag · 28. September 2018 · 21.00 Uhr
Nachtklänge III
Saxophonquartett und Orgel

In diesen Nachtklängen trifft Orgelmusik auf Jazz. Jens Hunstein, Valentin Huber, Dieter Guntermann und Uli Christlein bilden das Saxophonquartett „Männer ohne Nerven“ und begeistern mit schnellen Rhythmen, gefühlvollen Melodien, Harmonien und einer guten Prise Dissonanz quer durch die unterschiedlichsten Genres. Mit Kantor Christian Pfeifer an der Orgel können Sie außerdem die spannende Begegnung von Orgel und Saxophonquartett erleben. Der Eintritt ist frei, Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die renovierte Orgel wird gebeten.


Sonntag · 21. Oktober 2018 · 17.00 Uhr
Romantische Orgelmusik

Dirk Putzek ist als Organist regelmäßig in den englischsprachigen Gottesdiensten „The English Community Outreach Project“ in der Bergkirche zu hören. Er erhielt Unterricht bei Bergkirchenkantor Christian Pfeifer, Gabriel Dessauer und Hans Uwe Hielscher. Dirk Putzek spielt ein interessantes Programm mit romantischer Orgelmusik. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die renovierte Orgel und „The English Community Outreach Project“ wird gebeten.


Samstag · 3. November 2018 · 19.30 Uhr
Barockensemble Incontro und Agnes Kovacs, Sopran

Immer mehr entdecken wir heute den vergessenen Barockkomponisten Johann Philipp Krieger. Der weitgereiste und musikalisch cgebildete Komponist war zu seiner Zeit hochgeschätzt und verstand es, französische und italienische Stilelemente einzigartig miteinander zu verbinden. Damit wurde er den Komponisten der Generation um Bach, Händel und Telemann zu einem wichtigen Vorbild. Die Sopranistin Agnes Kovacs und das Barockensemble Incontro stellen diese Musikerpersönlichkeit vor.

Karten: 15 (ermäßigt 10) Euro


Sonntag · 18. November 2018 · 17.00 Uhr
Mr. Handel & friends

Georg Friedrich Händel lockte als Leiter seines Orchesters am King’s Theatre am Haymarket eine ganze Reihe von hochbegabten Musikern nach London. Alexandra Kraus (Blockflöten) und Bergkirchenkantor Christian Pfeifer (Cembalo und Truhenorgel) haben aus dieser musikalischen Welt ein interessantes Programm mit Werken Händel, Corelli, Babell, Loeillet und Dieupart zusammengestellt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für das neue Konzertcembalo wird gebeten. 


Freitag · 23. November 2018 · 21.00 Uhr
Nachtklänge IV
Textmacher & Wunderklang + Orgel

Von Menschenfressern bis zu ausgestopften Tieren, von nachdenklichen Jahresrückblicken bis hin zu musikalischen Albernheiten – ihr Publikum unterhalten „T&W“ mit unterschiedlichsten Texten, Reimen und Miniaturen, in Form gehalten von vielfarbigen Klängen und rhythmischen Improvisationen.  Eine Einladung, mit guter Musik die Arbeitswoche ausklingen zu lassen und inspiriert das Wochenende zu beginnen. Texte und Vortrag: Martin Stock; Percussion und Klangatmosphäre: Jörg Remmer Müller; Saxophon, Klarinette und Querflöte: Uli Christlein;

Orgel: Christian Pfeifer. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Orgelrenovierung wird gebeten.


Samstag · 1. Dezember 2018 · 16.00 Uhr
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium für Kinder

Der Musiker Michael Gusenbauer erzählt Bachs Weihnachtsoratorium neu für Kinder: In der frischen und humorvollen Erzählung sind besonders bildhafte Musikbeispiele eingebaut, welche Kindern ab fünf Jahren das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach auf spannende Weise nahebringen. Wie bei der vollständigen Aufführung musizieren in diesem einstündigen Konzert Solisten, Chor und Orchester.

Karten: 10 Euro unter www.Bergkirche.de, Familienkarten zu 20 Euro im Gemeindebüro und bei den Sängerinnen und Sängern der Bergkirchenkantorei.


Samstag · 1. Dezember 2018 · 19.30 Uhr
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium I-III und VI

Ein markantes Paukensolo. Trillernde Flöten und Oboen. Und schließlich ein aus dem Nichts einsetzender Streicherjubel, in den schmetternde Trompetenfanfaren einfallen. Das Weihnachtsoratorium BWV 248 wurde  erstmals vom Thomanerchor in Leipzig in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 in der Nikolaikirche und der Thomaskirche aufgeführt. Für Bach hatte das Oratorium eine unauflösliche Doppelfunktion als Bericht und Bekenntnis. Zum einen erzählt es die biblische Geschichte von der Geburt Jesu, durchaus unter Zuhilfenahme instrumentaler und theatralischer Effekte, zum anderen aber soll die Musik auf die Seele des einzelnen Hörers einwirken. Auch heute entfaltet die Musik ihren einzigartigen Zauber und wird für viele zum Ausdruck von Weihnachten.

Agnes Kovacs, Sopran
Charlotte Quadt, Alt
Jonas Boy, Tenor Evangelist
Matthias Horn, Bass
Kantorei der Bergkirche
Barockorchester capella montana (mit historischem Instrumentarium)
Leitung: Christian Pfeifer

Karten: 12 bis 30 Euro www.Bergkirche.de


Samstag · 8. Dezember 2018 · 18.00 Uhr
Adventsvesper                                                                                    

In der weit über die Gemeindegrenzen hinaus von Jung und Alt geschätzten Adventsvesper musizieren Kantorei und Bläserkreis der Bergkirche sowie der Schulchor der Johannes-Maaß-Schule adventliche und weihnachtliche Musik. Neben konzertanten Beiträgen ist auch Raum für das Musizieren zusammen mit der Gemeinde. Dauer ca. 60 Minuten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

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