Konzerte

Wir senden Ihnen gerne unser jährlich erscheinendes Jahresprogramm unserer Kirchenmusik zu. Bitte melden Sie sich telefonisch unter 0611/ 52 43 00 oder senden sie uns eine E-Mail (kirchenmusik@bergkirche.de).

Coronamusik-Spenden

Durch ihre Spenden war es möglich, zahlreiche freischaffende Musikerinnen und Musiker mit Konzerten in der Bergkirche gezielt zu unterstützen. Wir bitten Sie herzlich um Ihre Spende und freuen uns, wenn Sie dieser Berufsgruppe, die besonders von den Auswirkungen der Pandemie getroffen ist, weiterhin helfen. Herzlichen Dank!

Förderverein Bergkirche Wiesbaden – Commerzbank AG, Frankfurt
IBAN: DE21 5008 0000 0163 6340 00
BIC: DRESDEFFXXX
Verwendungszweck: Spende Coronamusik

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Donnerstag · 6. Januar 2022 · 19.00 Uhr
Epiphaniasvesper
Die Epiphaniasvesper setzt noch einmal einen besonderen musikalischen Akzent in der weihnachtlich geschmückten Bergkirche. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Kantate Nun freut euch, ihr Frommen von Dietrich Buxtehude. Es musizieren Sophie Heitzmann und Hannah-Dorothea Nollert (Sopran) und das Barockensemble Incontro. Die Leitung hat Bergkirchenkantor Christian Pfeifer (Orgel). Pfarrer Markus Nett liest weihnachtliche Texte.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.Dauer ca. 60 Minuten.


Sonntag · 30. Januar 2022 · 17.00 Uhr
Barockmusik aus Frankreich

Das Wiesbadener Barockensemble Incontro mit Julia Huber und Silke Volk (Barockvioline) sowie Renate Mundi (Gambe) und Christian Pfeifer (Cembalo und Truhenorgel) musiziert Werke von Jean-Babtiste Quentin und François Couperin. Dauer ca. 60 Minuten. Eintritt frei – Spende erbeten. Anmeldung unter www.Bergkirche.de

 


Samstag · 12. Februar 2022 · 19.30 Uhr
Biblische Sonaten
Dann bist du der Gott nicht, den ich schuf aus meinen Tränen
Eine musikalisch-literarische Annäherung an Johann Kuhnaus Biblische Sonaten mit Texten von Stefan Zweig, Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Ein Jahr vor seiner Ernennung zum Leipziger Thomaskantor veröffentlichte Johann Kuhnau (1660-1722) seine „Biblischen Sonaten“. Hundertfünfzig Jahre bevor die Programm-Musik zu großer Blüte kam, wagte Kuhnau – der seinen Zeitgenossen als Universalgelehrter galt und zudem Romane schrieb – musikalische Kommentare zu damals allseits bekannten Geschichten des Alten Testaments. Deren Themen sind Ursituationen menschlichen Daseins: Liebe, Verrat, Hass, Vergebung, Krankheit, Tod, Trostlosigkeit und Zuversicht. Das Programm mit den Sonaten führt an diese zeitlosen Stoffe heran und konfrontiert sie mit Erzählungen, Fragen und Einwänden von Dichtern aus verschiedenen Epochen.

Suonata terza – Jacobs Heyrath
Suonata quarta – Der todtkrancke und wieder gesunde Hiskias 
Suonata sesta – Jacobs Tod und Begräbniß

Johanna Krumstroh – Rezitation
Jürgen Banholzer – Konzept und Cembalo

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.


Sonntag · 27. Februar 2022 · 17.00 Uhr
Jan Ladislaus Dussek
unerhört ungehört

Duo Fortepiano mit Miriam Altmann (Hammerflügel) und Julia Huber (Violine)
Der böhmische Komponist, Pianist und Pädagoge Jan Ladislaus Dussek (1760 – 1812), der als Zeitgenosse Haydns ganz Europa bereiste und die Gesellschaft mit seinem Können beeindruckte, ist schon lange Zeit ein alter Bekannter der beiden Musikerinnen. In der durch Corona erzwungenen
Konzertpause konnte diese alte Bekanntschaft aufgefrischt, vertieft und erneuert werden. Entstanden ist daraus ein CD – Projekt, das am Ende mindestens fünf CDs mit sämtlichen Violinsonaten umfassen soll. In der Bergkirche erklingen nun zwei Sonaten, die Dussek 1811 veröffentlicht hat. Sie sind, wie fast alle anderen Sonaten auch, unbegreiflicherweise dem heutigen Konzertpublikum bisher vorenthalten geblieben, bieten sie doch einen Reichtum an Farben und Melodien, eine innovative Behandlung der Themenverarbeitung und der Klangverschmelzung, die seinesgleichen sucht.
Miriam Altmann und Julia Huber laden Sie ein, diese Musik, die uns schon den Weg in die Romantik weist, wieder zu entdecken, gänzlich Vergessenes neu zu hören. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.


Samstag · 2. April 2022 · 19.30 Uhr
Alessandro Scarlatti: Johannespassion
Alessandro Scarlatti galt zu seiner Zeit als einer der ganz Großen seiner Zunft. Zeitgenossen bezeichneten ihn als den erhabenen Meister des Kontrapunkts. Auf seinem Grabstein ließ man die Inschrift Musices instaurator maximus (größter Erneuerer der Musik) einmeißeln. Vieles aus seinem reichen Schaffen von über 115 Opern, 650 Kantaten, 150 Oratorien ist noch zu entdecken. Um 1680 schrieb der 20-jährige Komponist, der gerade seine ersten Opern erfolgreich herausgebracht hatte, in Italien seine Johannespassion.  Die Passio secundum Joannem ist ein dichtes, dramaturgisch wohl durchdachtes, spannendes und mitreißendes Werk. Ergänzt wird die Passion durch Scarlattis Chor-Responsorien für die Karwoche. Es musizieren Jean-Max Lattemann (Altus, Evangelist), Stefan Grunwald (Bass, Christus), Igor Palmov (Pilatus), Solisten, die Kantorei der Bergkirche, das Barockorchester Capella Monana; Leitung: Christian Pfeifer.


Samstag · 9. April 2022 · 19.30 Uhr
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Wohltemperiertes Klavier I BWV 846-869
Zum Nutzen und Gebrauch der lehrbegierigen musikalischen Jugend wurden die 24 Praeludien und Fugen geschrieben. Aber auch zum besonderen Zeitvertreib derer, die in diesem Studio schon habil seien. Mit dem Wohltemperierten Klavier setzte sich Johann Sebastian Bach ein musikalisches Denkmal. Im Jahr 1717, es war ein frostiger November, als der Komponist im Gefängnis saß. Sein halsstarriges Wesen hatte ihm diesen ungemütlichen Ort eingebrockt. Doch scheinbar unbeeindruckt von der Kerkeratmosphäre, nutzte Bach die Zeit. Erste Präludien und Fugen zum Wohltemperierten Klavier entstanden dort.

Flóra Fábri, Cembalo


Freitag · 2. September 2022 · 21.00 Uhr
Trompeten und Orgel
Ausgelöst durch die Erfahrungen mit Corona entstand die Idee, ein Konzertprogramm zu gestalten, das gezielt Bezug auf die zwischenmenschlichen Auswirkungen der Pandemie nimmt. Die eigentlich auf Verbundenheit ausgelegten Menschen sind verpflichtet Distanz zu wahren. Gleichzeitig entsteht aber eine tiefe Sehnsucht, Nähe zu vertrauten Menschen zeigen zu dürfen.  Aus diesen Gedanken entstand die Idee, einen Komponisten einzuladen, Musik zu schreiben, welche die Pole „Distanz und Nähe“ konzeptuell berücksichtigt. Es entstanden zwei Werke: VERS LA FANFARE für zwei Trompeten und KLANGSTÜCK MIT DISTANZ für zwei Trompeten und Orgel. Lajos Rézmüves, Solotrompeter im Staatsorchester Mainz, und Tabea Sophie Müller, Studentin an der Stuttgarter Musikhochschule, und werden das 20-minütige Werk, das mit räumlich-theatralische Inszenierung des Konzertraumes Bergkirche arbeitet gemeinsam mit Bergkirchenkantor Christian Pfeifer an der Orgel uraufführen. Darüber hinaus steht festliche Barockmusik für zwei Trompeten und Orgel auf dem Programm.Eintritt frei – Spende erbeten


Samstag · 8. Oktober 2022 · 19.30 Uhr
Dunkelgold – Werke von Mendelssohn und Kinzler
Vor 75 Jahren ging der zweite Weltkrieg zu Ende. Im Mittelpunkt dieses Konzertes steht das 2018 entstandene Werk Dunkelgold für Chor, Streicher und Klarinette von Burkhard Kinzler. Die Musik nach Gedichten von Itzik Manger soll der jiddischen Kultur, die durch den Nationalsozialismus in ganz Europa nahezu ausgelöscht wurde, die Ehre erweisen. Ziel war es, die jüdische Schwermut und die wunderbaren Sprachbilder der jiddischen Kultur zum Klang zu bringen. Der Dichter Itzik Manger (1901–1969) ist, da er ausschließlich in jiddischer Sprache gedichtet hat, im westlichen Sprachraum kaum bekannt geworden. Dunkelgold will in Erinnerung rufen, was für eine unglaubliche, eigenständige und reiche Kultur von unseren Groß- und Urgroßvätern zerstört worden ist. Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie die Keduscha von Wilhelm Jahn (1835-1900) aus Wiesbadener Synagogen Gesänge 1913 gesellen sich zu dem Werk unserer Tage.

Solisten, Kantorei der Bergkirche
Orchester Capella Montana
Leitung: Christian Pfeifer

Karten: 12 bis 23 Euro


Samstag · 3. Dezember 2022 · 18.00 Uhr
Adventsvesper
In der weit über die Gemeindegrenzen hinaus von Jung und Alt geschätzten Adventsvesper musizieren Kantorei und Bläserkreis der Bergkirche sowie der Schulchor der Johannes-Maaß-Schule adventliche und weihnachtliche Musik. Neben konzertanten Beiträgen ist auch Raum für das Musizieren zusammen mit der Gemeinde. Dauer ca. 60 Minuten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

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