Demantius: Johannespassion · Liszt: Via crucis

Sonntag | 18. März 2012 | 17.00 Uhr

Demantius: Johannespassion
Liszt: via crucis

 

Christoph Demantius (1567-1643), dessen Lebensdaten exakt denjenigen Claudio Monteverdis gleichen, gehört zu den großen deutschen Vokalkomponisten des Frühbarock. Seine Johannespassion für sechsstimmigen Chor aus dem Jahr 1631 gilt als die letzte überlieferte Passionsvertonung, die durchweg für mehrstimmigen Chor ohne Vokalsolisten vertont ist. Damit bildet sie einen Höhepunkt einer Tradition, die das ganze 16. Jahrhundert hindurch gepflegt wurde. Franz Liszts orgelbegleitete „Via crucis” für Soli und Chor aus dem Jahr1879 –so alt wie unsere Bergkirche– ist eine musikalische Kreuzwegdarstellung und als solche ein Unikum in der Musikliteratur. Dies gilt nicht nur für das Genre als solches, sondern auch für die musikalische Faktur: ihre progressive Harmonik, Expressivität sowie das abwechslungsreiches Formvokabular lassen uns die Passion Jesu Christi eindrücklich bedenken.

Kantorei der Bergkirche
Andreas Karthäuser, Orgel
Leitung: Christian Pfeifer

Eintritt frei – Spende erbeten

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen